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Dämonen der Leidenschaft

Stories von Why-Not

Cover Dämonen der Leidenschaft (vorne)

Dämonen der Leidenschaft
von Why-Not

Seitenblick Verlag

SM-erotische Erzählung

176 Seiten

ISBN 978-3-933540-23-2

Beschreibung beim Verlag

Bezug bei Amazon (Taschenbuch)

Inhalt des Romans

In ihrem Mexiko-Urlaub besucht die 25-jährige Anita nach einer Nacht voller Alpträume eine uralte indianische Kulttätte. Obwohl die Touristenattraktion völlig überlaufen ist, gelingt es einer kriminellen Bande, Anita fortzulocken und zu entführen. Sie wird gefangen gehalten, gedemütigt und von einem skrupellosen Sadisten ersteigert, der ihr damit droht, sie als Organspenderin auszuschlachten, wenn sie sich ihm nicht fügt. Ein Fluchtversuch misslingt. Zwar taucht ein Mann auf, der Anita im letzten Moment vor einem grausamen Schicksal bewahrt, doch ihr Retter, ein seltsam undurchsichtiger Mann, scheint dabei auch nur eigennützige Ziele zu verfolgen. Er verunsichert Anita, schüchtert sie ein. Trotzdem ist sie von ihm fasziniert. Er entfacht in ihr den wilden Drang, sich ihm zu unterwerfen. Wie unter einem Zwang gibt sie diesem Verlangen nach und wird in ein Leben geführt, das sie sich nie hätte vorstellen können.

Rezensionen

Leseprobe

Nach einer schier endlosen Zeit hörte sie wieder seine Schritte. Er öffnete die Zellentür  und trat ein.
  »Es ...«
  »Ruhe!«, fuhr er sie an.
  Sie starrte ihn mit aufgerissenen Augen an, sagte aber keinen Ton mehr. Er trat an sie heran. Jetzt sah sie, was er in der Hand hielt. Es war eine stählerne Kopfmaske, allerdings nicht die Maske, die sie bereits einmal angelegt bekommen hatte. Er klappte sie auf, griff mit der rechten Hand in ihre Haare und hielt so ihren Kopf fest. Mit der anderen Hand hielt er die aufgeklappte Maske vor ihr Gesicht. Auf Höhe ihres Mundes ragte etwas nach innen, sodass sie ihren Mund öffnen musste, als sich die Maske näherte. Danach nahm er die rechte Hand von ihrem Hinterkopf und klappte die Maske zu. Ein lautes, metallisches Geräusch signalisierte das Einrasten des Verschlusses. Er drückte ihren geschlossenen Kopfkäfig an die Zellenwand und machte sich daran zu schaffen. Sie spürte, wie das, was von der Maske in ihren Mund ragte, auseinandergedrückt wurde. Sie musste den Mund weiter öffnen, um dem Druck auszuweichen, der an Gaumen und Unterkiefer entstand. Als der Druck nachließ, versuchte sie, den Mund wieder so weit zu schließen, wie es die Konstruktion erlaubte. Wie bei der anderen Maske blieb ihr Mund gut zwei fingerbreit geöffnet. Dieses Mal spürte sie allerdings keine schmerzhaften Druckstellen mehr am Innenraum ihres Mundes, sondern der Druck verteilte sich großflächig auf ein breites Band. Sie hörte ein schnappendes Geräusch, das sie nicht einordnen konnte. Dann spürte sie seine Hand in ihrem Mund. Dem seltsamen Geschmack nach hatte er einen Gummihandschuh angezogen. Mit diesem griff er nach ihrer Zunge und zog sie nach außen. Was hatte er nur vor? Etwa Kaltes schob sich über ihre Zungenspitze. Er wollte sie ihr doch nicht abschneiden, dachte sie in einem Anfall von Panik. Immer weiter schob er ihr dieses kalte Etwas über ihre Zunge. Dann drückte er es ihr weit in den Mund hinein, sodass ihre Zunge fast vollständig darin eingeschlossen war. Es musste eine Art Käfig sein. Wieder rastete etwas ein. Ihr Kopfkäfig wurde losgelassen. Sie hörte seine Schritte undeutlich durch die Maske, die ihren ganzen Kopf umschloss. Die Zellentür fiel ins Schloss, etwas später eine zweite. Sie war wieder alleine.
  Schockiert griff sie nach ihrem Kopf und betastete das stählerne Gefängnis. Vor ihrem Mund schien eine Art Fliegengitter zu sein, durch das sie atmen konnte. Auch an der Nase gab es so etwas. Ein Schloss konnte sie nur an der Mundöffnung ertasten. Wie der gesamte Käfig wieder geöffnet werden könnte, war für sie nicht feststellbar. Wollte er sie etwa immer in dieser Maske stecken lassen? Dazu passte, dass ihr Mund nicht mehr schmerzhaft offengehalten wurde. Die neue Konstruktion erfüllte ihren Zweck, ohne Schmerzen zu bereiten. Nicht grundlos grausam? Anita hatte den Eindruck, dass ihr geöffneter Mund die Austrocknung mit erhöhter Speichelproduktion ausgleichen wollte. Das Schlucken war mit der fixierten Zunge kaum möglich. Sie musste den Kopf in den Nacken legen, um ihre Spucke zu schlucken, wenn sie nicht durch das Fliegengitter sabbern wollte.
  Eine Chance, sich bei ihm zu entschuldigen und ihn um Vergebung zu bitten, gab es  nun nicht mehr. Reden war mit der fixierten Zunge absolut unmöglich. Selbst ohne diese  hätte sie durch den zwangsgeöffneten Mund nicht mehr als ein Lallen zustande gebracht.  Wie sollte sie ihm jetzt noch klar machen, was er ihr bedeutete? Nicht einmal  Augenkontakt konnte sie durch die Maske mit ihm aufnehmen. Verzweifelt und  hoffnungslos lehnte sie an der Wand. Sie hatte nicht einmal mehr Tränen.

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