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Sklavin des Patriziers

Stories von Why-Not

Cover Die Sklavin des Patriziers

Die Sklavin des Patriziers
von Why-Not

Seitenblick Verlag

SM-erotische Erzählung

184 Seiten

ISBN 978-3-933540-21-8 (Buch)
ISBN 978-3-933540-52-2 (eBook)

Beschreibung und Bezugsquellen (auch eBook) beim Verlag

Bezug bei Amazon.de

Inhalt des Romans

Brutale Piratenüberfälle bedrohen den Handel der Stadtstaaten am Salzmeer. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, schließen die hochrangigen Adeligen der Städte ein Zweckbündnis, sich den Piraten gemeinsam entgegenzustellen. Bald entdecken die Verbündeten jedoch, dass die Piraten die geringste Bedrohung darstellen. Eine geheimnisvolle Macht mit überlegenen Fähigkeiten greift nach der Vorherrschaft in der ganzen Region.
Flavius Secundus, ein einflussreicher Patrizier aus Nova-Veni, und Aluna, die Herrscherin von Bator, kommen als erste dahinter, dass sie es nicht nur mit menschlichen Gegnern zu tun haben. Aluna nimmt einen Attentäter der mächtigen Feinde gefangen. Nachdem sie ihn mit Lustfolter gefügig gemacht hat, liefert er ihr wertvolle Informationen über ihre Widersacher und setzt später aus Liebe zu ihr sogar sein Leben ein, um sie im Kampf gegen die Bedrohung zu unterstützen. Auch die anfangs recht widerborstige Sklavin Letitia, die Flavius auf einem Markt erworben hat, entdeckt mit der Zeit zarte Gefühle für ihren Herrn und hilft ihm nach Kräften bei seiner Sache. Dass Flavius die Gefühle seiner Sklavin erwidert, sorgt für weitere Schwierigkeiten. Er riskiert sein Leben bei dem Versuch, sie zu retten, als sie von den Feinden entführt und gefangen gehalten wird.

Übersichtskarte (deutlicher als im Buchdruck)

Rezensionen

Leseprobe

Als Flavius die kleine Kajüte betrat, flog ihm ein Kissen ins Gesicht. Letitia hatte es mit ihren gefesselten Beinen zur Tür geschleudert. Sie schaute ihn wütend an.
»Was sind denn das für Sitten?«, fragte er lachend. »Ist dir etwa langweilig geworden?«
Er drehte sie wieder auf den Bauch und schob dabei das Kissen unter ihr Becken, sodass ihr Hintern nach oben gereckt war. Dann schlug er mit der flachen Hand mehrfach zu, was nicht nur ihre Kehrseite, sondern auch ihr Gesicht rötete. Während es auf ihrem Po die Abdrücke seiner Hand waren, die für die Farbe sorgten, färbte ihr Gesicht die Zornesröte. Ihren lautstarken Protest verwandelte der Knebel in ein unverständliches Grummeln, während sie versuchte, sich ihm zu entziehen. Aufgrund ihrer Fesseln war es für ihn allerdings ein Leichtes, das zu verhindern.
»Du siehst hinreißend aus, wenn du wütend bist«, stachelte er ihren Ärger noch zusätzlich an. »Vielleicht sollte ich dich häufiger übers Knie legen, auch wenn kein Anlass vorliegt.«
Schlagartig wich die Farbe wieder aus ihrem Gesicht. Blass und mit aufgerissenen Augen sah sie ihn an. Er ließ zu, dass sie sich auf die Bettkante setzte, und grinste breit, als sie auf ihrem geröteten Hintern erst etwas hin und her rutschte, bevor sie eine bequeme Position gefunden hatte.

»Schätzchen«, sagte er und fasste ihr unter das Kinn, »dir sollte inzwischen doch eigentlich klar sein, dass jede deiner Handlungen Folgen hat. Was hast du denn erwartet, was passiert, wenn du mich mit einem Kissen bewirfst?«
Sie schaute verlegen zu Boden.
»Irgendwie sind die Unterhaltungen mit dir ziemlich einseitig, findest du nicht?«
Von ihr kam ein kurzes Nicken und er nahm ihr den Knebel ab. Ihr war deutlich ihre Verunsicherung anzusehen.
»Haben Sie wirklich vor, mich nur so zum Spaß zu schlagen?«
Einerseits machte ihr dieser Gedanke Angst, andererseits spürte sie dabei auch ein unbekanntes Kribbeln in ihrem Bauch.
»Lass es mich so sagen: Du wirst sehr deutlich spüren, ob es als Vergnügen oder als Strafe gedacht ist.«
Sie presste die Beine zusammen. Wieso erregte es sie, wie er mit ihr umging? Eigentlich sollte sie wütend auf ihn sein. So, wie auf den widerlichen Verkäufer vom Sklavenmarkt. Aber dieser Flavius verhielt sich ihr gegenüber anders. Zwar machte auch er ihr unmissverständlich klar, dass er in der stärkeren Position war, aber er behandelte sie nicht mit Verachtung. Nur widerwillig gestand sie sich ein, dass sie ihn und seine Art, mit ihr umzugehen, mochte.
»Was war eigentlich vorhin los? Nicht nur, dass Sie mich einfach so liegen ließen ...« Sie zog einen Schmollmund. »Anschließend rumpelte es hier in der Kabine ziemlich. Ich dachte schon, wir würden untergehen.«
»Das hätte auch passieren können. Wir wurden von Piraten angegriffen. Aber keine Angst, die Gefahr ist erst mal vorbei. Und was das Liegenlassen betrifft: Ob und wie ich dich liegen lasse, ist allein meine Entscheidung.«
Nur mühsam unterdrückte sie ihren Protest. Der würde zu nichts führen ― außer vielleicht dazu, dass sie wieder geknebelt würde. Er hatte recht. Nur er entschied, was passierte. Und sie hatte es zu akzeptieren, ob ihr das gefiel oder nicht. Wobei sie wieder irritiert feststellte, dass es ihr auf eine schwer erklärbare Weise durchaus gefiel. Zugeben würde sie das allerdings nicht. Er schaute sie sonderbar an. Irgendwie abwartend. Als erwartete er irgendwas Bestimmtes von ihr. Aber was? Plötzlich war es ihr klar. Und sie musste sich beherrschen, nicht zu grinsen.
»Ja, Herr.«
Seinem zufriedenen Gesichtsausdruck nach zu schließen, hatte sie das Richtige getan.

»Streck’ mal deine Füße aus«, forderte er sie auf, während er sich auf den Stuhl am Bett setzte. Sie tat es, ohne zu zögern. Sorgsam begann er, ihre Fesseln zu lösen. Nachdem er die Stricke an ihren Beinen gelöst hatte, forderte er sie auf, aufzustehen und ihm den Rücken zuzudrehen. Dann löste er auch die Fesseln, die ihre Hände hinter ihrem Rücken fixierten. Sie rieb sich die Handgelenke und bückte sich, um auch ihre Fußgelenke zu massieren. Als ihr klar wurde, dass sie eine ziemlich aufreizende Pose einnahm, erstarrte sie. Verunsichert schaute sie nach oben in sein Gesicht. Er schaute sie interessiert, aber nicht gierig an.
»Leg dich aufs Bett. Du darfst dir aussuchen, ob du auf dem Bauch oder auf dem Rücken liegen möchtest.«
Unsicher setzte sie sich auf die Bettkante. Was hatte er vor? Wie sollte sie sich hinlegen? Schließlich lag sie mit geschlossenen Beinen auf dem Rücken und schaute ihn mit einer Mischung aus Unsicherheit und Erwartung an. Zu ihrer Überraschung begann er damit, ihre Fußgelenke zu massieren. Kurze Zeit später spürte sie die Druckstellen der Fesseln nicht mehr. Dann widmete er sich auf gleiche Weise ihren Handgelenken.
Später wanderten seine Hände über ihren ganzen Körper. Sie blieben nicht lange an einer Stelle, sondern waren ständig in Bewegung. Sie schloss die Augen und genoss seine Berührungen. Allerdings wehrte sie sich gegen die aufkommende Erregung. Was hatte er ihr gerade eröffnet? Nur er würde entscheiden, was er ihr zukommen ließ. Und sie wollte nicht wieder frustriert herumliegen müssen, weil er ihr nicht mehr gönnte. Obwohl ... Jetzt, ohne Fesseln, war sie nicht mehr unbedingt auf ihn angewiesen. Andererseits würde er sie wohl bestrafen, wenn sie ihn hinterginge. Selbst diese Vorstellung schürte ihre Erregung. Und bevor es ihr bewusst wurde, ging ihr Atem bereits schwerer. Sinnlich räkelte sie sich auf dem Bett.
Immer öfter spielte er jetzt mit ihren Nippeln, die sich sofort aufgestellt hatten. Schließlich spreizte sie ihre Beine. Zu ihrer Enttäuschung ging Flavius zunächst gar nicht darauf ein. Nur sehr zögerlich dehnte er seine Erkundungen auch auf die Innenseiten ihrer Schenkel aus. Wann immer er dabei ihrer Scham nahe kam, hielt sie erwartungsvoll die Luft an, um gleich darauf wieder enttäuscht auszuatmen, wenn seine Hände sich ein anderes Ziel für ihre Aufmerksamkeit suchten. Als eine Hand dann doch endlich über ihr Lustzentrum strich, sog sie geräuschvoll die Luft ein und krallte ihre Hände in die Bettdecke, auf der sie lag. Immer öfter verirrte sich jetzt eine Berührung zwischen ihre Beine. Und sie musste sich zusammenreißen, nicht mehr von ihm zu verlangen. Sie war sich sicher, dass er dann sofort aufhören würde. Es blieb ihr also nichts anderes übrig, als zu nehmen, was sie bekam, und zu hoffen, dass er sich nicht entschloss, vorzeitig damit aufzuhören. Doch genau das tat er, als sie nur noch aus Erregung bestand. Sie schaute ihn flehend an. Und es kostete sie viel Beherrschung, nicht zu betteln oder gar zu fordern.
Flavius hatte sich auf den Stuhl am Bett gesetzt und schaute sie lächelnd an. Letitia hatte keinen Zweifel daran, dass er genau wusste, was er ihr antat.
»Du bleibst so liegen, wie du bist, und rührst dich nicht.«
Dann stand er auf und verließ die Kajüte. Mit einem halblauten Schrei machte sie ihrer Enttäuschung Luft, während sich ihre Finger in das Laken krallten. Dann lauschte sie seinen Schritten. Nachdem diese immer leiser geworden waren, verstummten sie schließlich. Außer den Geräuschen des fahrenden Schiffs konnte sie nichts hören. Zunächst näherten sich ihre Hände nur zögerlich dem vor Verlangen glühenden Körper. Nur kurz gönnte sie sich die Stimulation, nach der sie sich sehnte, um gleich danach wieder so dazuliegen, wie er sie verlassen hatte. Mit der Zeit wurden ihre Berührungen allerdings immer länger und intensiver. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus und machte selbst dort weiter, wo Flavius so abrupt aufgehört hatte. Zunächst lauschte sie dabei weiterhin nach seinen Schritten. Wenn er jetzt zurückkommen würde, bekäme sie mächtig Ärger. Doch je weiter ihre Lust sich steigerte, desto geringer wurde ihre Vorsicht. Gerade in dem Moment, als ihr ein lautes, lustvolles Stöhnen entfuhr, öffnete sich die Tür der Kajüte und Flavius trat ein. Aber Letitia war alles egal. Sie war wie in Trance und nicht in der Lage, mit ihrem Tun aufzuhören. Erst nachdem sie zitternd von einem Orgasmus überrollt worden war und sich ihr Körper wohlig entspannte, nahm sie ihre Umgebung wieder bewusst war. Flavius schaute sie nachdenklich und mit einer hochgezogenen Augenbraue an. Sie ahnte ― nein, sie wusste ― dass ihr Ungehorsam unangenehme Folgen haben würde. Natürlich hatte er sie mit voller Absicht in Versuchung geführt. Jetzt, nachdem ihr Verlangen einer tiefen Entspannung gewichen war, bedauerte sie, nicht standhaft geblieben zu sein. Und das nicht nur, weil er sie dafür bestrafen würde. Ein bisschen tat es ihr auch leid, ihn enttäuscht zu haben. Sie fragte sich, ob er jetzt gleich mit ihr schimpfen und sie schlagen würde. Mit einem unterdrückten Grinsen überlegte sie, dass ihr dieser Orgasmus ein paar Schläge wert war.

»Du bist dir doch darüber im Klaren, dass ich dir das nicht ungestraft durchgehen lasse«, sagte er mit sanfter Stimme und einem leicht bedauernden Unterton. »Und ich dachte, du wüsstest inzwischen, dass Ungehorsam für dich immer unangenehme Konsequenzen hat. Aber offenbar brauchst du noch eine weitere Lektion.«
Er erhob sich und ging wieder hinaus. Letitia war verwirrt über seine Reaktion. Er hatte weder geschimpft noch geschrien und sie auch nicht geschlagen. Mit solchen Reaktionen hätte sie umgehen können. Genau genommen hatte sie damit gerechnet. Doch so kam sie sich irgendwie schäbig vor. Außerdem begriff sie langsam, dass ihr eine viel unangenehmere Strafe bevorstand, als von ihm einige Schläge zu erhalten. Und das flaue Angstgefühl, was sich mit dieser Erkenntnis einstellte und immer stärker wurde, war für sie sehr unangenehm. Was konnte er vorhaben? Je länger sie darüber nachdachte, desto stärker war sie davon überzeugt, dass sie ihren Ungehorsam bitter bereuen würde.
Sie bemerkte, dass sich die Bewegungen des Schiffs veränderten. Es kam zum Stillstand und sie hörte eine Ankerkette rasseln. Sollte das etwas mit ihrer bevorstehenden Strafe zu tun haben? Als Flavius zur Tür hereinkam, zuckte sie zusammen. Sollte sie sich bei ihm entschuldigen? Ihn um Gnade bitten? Aber sie spürte eine leise Enttäuschung bei dem Gedanken, dass er sich erweichen lassen könnte, obwohl sie inzwischen keinen Zweifel mehr daran hatte, dass die bevorstehende Strafe sehr hart für sie sein würde.
»Komm mit«, forderte er sie ruhig auf.
Als sie nach dem Umhang griff, wies er sie an, ihn in der Kajüte zu lassen. Notgedrungen folgte sie ihm nackt durch das Schiff und hoffte, möglichst niemandem von der Mannschaft zu begegnen.
»Mein Ungehorsam tut mir leid, Herr«, sagte sie zaghaft.
Flavius blieb stehen und schaute ihr aufmerksam ins Gesicht.
»Du erwartest doch nicht, dass ich dir deswegen deine Strafe erspare.«
»Nein, Herr«, gab sie zerknirscht zurück. »Ich werde mich bemühen, in Zukunft gehorsam zu sein.«
»Du wirst gleich Gelegenheit bekommen, das zu beweisen.«
Er drehte ihr wieder den Rücken zu und ging voraus. Sie folgte ihm zügig, wenn auch mit großem Unbehagen. Als sie sich einer Tür näherten, hinter der lautes Stimmengewirr zu vernehmen war, hatte sie das Gefühl, mit jedem Schritt ein größeres Gewicht auf ihren Schultern zu tragen. Dem Geräuschpegel nach zu urteilen, musste die gesamte Mannschaft anwesend sein. Wenn sie wenigstens den Umhang hätte anlegen dürfen!
Als Flavius die Tür öffnete und eintrat, verstummten alle Unterhaltungen abrupt. Der Raum war relativ groß und ― wie Letitia befürchtet hatte ― mit der gesamten Mannschaft des Schiffs gefüllt. An den Wänden waren Tische aufgereiht. Davor standen Bänke, auf denen die Mannschaft Platz genommen hatte. In der Mitte des Raumes waren zwei Tische so zusammengestellt, dass sie eine Art Bühne bildeten. Letitia verspürte den immer stärker werdenden Drang, sich umzudrehen und wegzurennen, während sie Flavius zu den beiden Tischen folgte.
»Du wirst dich jetzt auf die Tische legen und der Mannschaft vorführen, was du vorhin trotz meines Verbots in der Kajüte gemacht hast«, sagte Flavius laut genug, dass jeder im Raum ihn verstehen konnte.
Letitia schaute ihn fassungslos an.
»Hattest du dir nicht vorgenommen, gehorsam zu sein?«, raunte er ihr leise zu.
Tränen schossen ihr in die Augen. Sie wusste, dass er ihr die Strafe jetzt gar nicht mehr erlassen konnte, nachdem er sie vor allen verkündet hatte. Trotzdem konnte sie sich nur mühsam beherrschen, ihn nicht auf Knien anzuflehen, es trotzdem zu tun.

Die Sklavin desPatriziers (Inhaltsangabe und Leseprobe) - PDF-Format

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